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Koenigin der Fruechte

Jeder Reisende, der schon mal in Thailand oder Singapur war, hat vermutlich Schauergeschichten ueber die „Koenigin der Fruechte“ gehoert.

Durian, so heisst es, stinke so fuerchterlich, dass der Verzehr in vielen Hotels verboten und die Mitnahme in Flugzeuge nicht erlaubt ist – und ausserdem bleibe der Gestank so penetrant an einem kleben, dass man drei Tage lang nicht mehr gekuesst wird.

Die ersten beiden Saetze stimmen: In Thailand kann man in Hotels Verbotsschilder mit durchgestrichenen Durians sehen, und wer aus Suedvietnam nach Nordvietnam eine Frucht im Flugzeug per Handgepaeck transportieren will, hat keine Chance. Frankfurter Einschweiss-Sicherheitsmassnahmen gegen moeglich terroristische Wein- und Parfuemflaschen sind nichts dagegen.

Durian, kann man literarisch formvollendet nachlesen, schmecke „wie ein butterähnlicher Vanillepudding, begleitet von einem Mandelgeschmack, einem Hauch von Frischkäse, Zwiebelsauce und braunem Sherry“ – rieche aber leider wie franzoesische Eiercreme im Abwasserkanal.

Ich gebe zu, trotz Thailand-Aufenthalt hatte ich mich bislang noch nicht an die Frucht herangewagt. Bis heute nun durch einen Reisenden aus Suedvietnam eine Durian unter verschaerften Sicherheitsvorkehrungen nach Hanoi gelangte (was streng genommen voellig unnoetig war, denn die Dinger gibt es hier mittlerweile auch an jeder Ecke zu kaufen – aber wenn man im Sueden war, muss man ja irgend etwas mitbringen).

Erstes, vorsichtiges Urteil: Der Gestank ist nicht ganz so schlimm, wie man denken mag, klebt aber tatsaechlich ziemlich penetrant in der Nase. Der Geschmack wiederum ist… naja, wie beschreibt man Geschmack. Das Problem hatten wir ja auch schon beim Hund.

Ob man drei Tage lang ungekuesst bleibt, kann ich aber nun experimentell untersuchen.

One Response to Koenigin der Fruechte

  1. Patrick says:

    Man hat nun genetisch nicht-stinkende Durian erzeugt, die erste Ernte soll im Mai auf den Markt kommen. Man darf gespannt sein.

    Ansonsten sollten beide „Partner“ Durian essen, denn es wird auch von „innerer Hitze“ gesprochen, welche durch die Frucht erzeugt werden soll. Dann ist auch egal, dass beide stinken.

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