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„Schach dem Kaiser!“

Das Chinesische Schach gleicht der europäisch-arabischen Variante auf erstaunliche Weise: Es geht ebenfalls darum, den König matt zu setzen (Schach eben), es gibt Bauern, die in vorderster Reihe stehen, und es gibt sogar Pferdchen, Türme und Läufer. Auch wenn sie teilweise Elefanten oder Wagen heißen.

Leider ist das gerade genug Vertrautheit, um einen anschließend durch die Änderungen in den Wahnsinn zu treiben.

In der Mitte des Brettes trennt nämlich unter anderem ein Fluss beide Seiten, der von einigen Figuren nicht überschritten werden darf. Man muss also auf seine Türme ganz besonders aufpassen, die plötzlich zu den mächtigsten Figuren avancieren. Die Bauern stehen außerdem zwar in einer Reihe, aber so weit voneinander entfernt, dass kein Bauer den anderen decken kann. Was ärgerlich ist, weil die Bauern den Fluss sehr wohl queren dürfen.

Und schließlich gibt es solch gemeine Einfälle wie die Kanone, die niemals in direkter Richtung schlagen kann, sondern immer nur, indem sie über eine andere Figur hinüber springt. Das aber dafür wiederum beliebig weit.

Das schönste aber ist, dass die Figuren nicht in Form von Figuren auf dem Brett stehen. Sondern als kreisförmige Steine drauf. Mit Symbolen.

Mit chinesischen Symbolen.

Und jeder Spieler hat einen verschiedenen Satz mit verschiedenen Symbolen.

Das Spiel zwischen zwei Europäern läuft also in etwa so ab:

„Wo ist nochmal mein Turm… ach ja, hier. Also, ich ziehe meinen Turm… Moment, ist das mein Pferd? Ach, nein, das ist mein Elefant. Also… ich ziehe meinen Turm nach… hier.

[Pause]

Halt, nein, stopp! Ist das da drüben dein Pferd? Ich dachte, das sei deine Kanone. Nein, wenn das dein Pferd ist, dann ziehe ich den Turm da natürlich nicht hin, ich bin ja nicht bescheuert. Tschuldigung.

Du bist.“

Alles in allem ein äußerst unterhaltsames Spiel.

One Response to „Schach dem Kaiser!“

  1. Martin says:

    Hi David,

    so, so. Da hast du jetzt erst das chinesische Schach entdeckt. Ich habe zu Hause eine Ausführung, wo die Steine auf einer Seite Abbildungen haben. Damit kann auch der Europäer prima spielen. In China damals habe ich im Zug gegen einen jungen Chinesen gespielt. Passenderweise habe ich das europäische Schach gewonnen, er dagegen das chinesische.
    Besonder gut gefällt mir die Idee mit den beiden Kaisern. Da es nur einen geben kann, dürfen sich die beiden niemals sehen – sehr witzig. Und die Kanone fand ich sehr spannend, da sie im Laufe des Spiels immer schwächer wird, da sie ja nur über eine Figur hinweg schlagen kann.

    Viel Spaß beim Üben, wenn du mal wieder im Lande bist (oder ich in Vietnam???) können wir gern mal eine Partie spielen!

    tschüß

    Martin

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