Warning: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in /homepages/3/d22132538/htdocs/ngungon/wp-includes/post-template.php on line 284

Warning: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in /homepages/3/d22132538/htdocs/ngungon/wp-includes/post-template.php on line 284

Warning: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in /homepages/3/d22132538/htdocs/ngungon/wp-includes/post-template.php on line 284

Warning: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in /homepages/3/d22132538/htdocs/ngungon/wp-includes/post-template.php on line 284

Anprobe im Dunkeln

Ich war mit Menschen in der Innenstadt unterwegs. Sie wollten Lebensmittel kaufen. Im Supermarkt angekommen, fiel plötzlich das Licht aus. Ein Supermarkt im Dunkeln kann ganz schön unheimlich sein, und vor allem überraschend dunkel. Da helfen auch die ganzen Handys mit ihren Beleuchtungen herzlich wenig. Ich habe nun schon einige Stromausfälle erlebt (also, um genau zu sein: ständig), aber mitten im Supermarkt ist mir das noch nie passiert. Zum Glück gehörte der Laden zu einem größeren Büroturm mit Generator. Einige Minuten später sprang auch schon wummernd der Notstrom an.

Dann wollten meine Begleiter noch kurze Hosen kaufen. Ein sehr vernünftiger Wunsch, denn es war vergangene Woche geradezu unglaublich warm. Heiß. Schwül. Schwülheiß. Nächster Stopp: Kleidungeschäft. Wir gehen rein – und das Licht geht aus. Auch hier also plötzlich: Stromausfall.

Nun hängt das natürlich mit der Hitze zusammen. Hanoi leidet gerade im Sommer immer ganz besonders herzzerreißend an Stromausfall. Niedriger Pegel der Wasserkraftwerke und so. Zwei verschiedene Stromausfälle innerhalb einer Stunde in zwei verschiedenen Stadtteilen sind aber wirklich respektabel. Und diesmal hatte der Laden keinen Stromgenerator. Er blieb dunkel. Davon wollte sich allerdings die Käuferin nicht abhalten lassen. Sie kaufte ihre Hose, und weil ihr die Hose so gut gefiel, kaufte sie auch noch eine Bluse. Im Dunkeln. In der Umkleidekabine. Mit Hilfe einer sehr, sehr kleinen Taschenlampe der Verkäuferin.

Ich bin überrascht, dass sie beim Heraustreten auf die Straße nicht plötzlich festgestellt hat, dass alles ganz anders aussieht, als erwartet. Tat es aber nicht. Sah sehr gut aus. Man kann auch im Dunkeln einkaufen. Wer braucht schon Strom?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.