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Krieg, Liebe und Büro

Es hat ganz schön gerasselt und geklappert in den vergangenen Wochen rund um die Spratly-Inseln. China und Vietnam haben verschiedene Gesetze, Regularien und sonstige Dinge erlassen, mit denen sie jeweils festlegen, dass die Inseln ihnen gehören. Dazwischen tönten dann verschiedene Militärs, das man sich all das vom jeweils anderen nicht gefallen lasse. So ganz ist nicht klar, ob das die seit Jahren übliche Rhetorik ist, oder ob das Wortgefecht tatsächlich hitziger wird.

Jetzt lässt Vietnam seit einigen Wochen Militärflugzeuge über den Inseln patrouillieren. Wenn ich das richtig sehe, geht es vor allem darum, Stärke zu zeigen, denn die Su-27 Jäger haben ihren militärischen Nutzen eigentlich darin, Luftüberlegenheit zu erreichen, was aktuell mangels feindlicher Flugzeuge sowieso gegeben ist.

In dem oben verlinkten Artikel wird ein Pilot mit den Worten zitiert: „Ein Kampfflugzeug zu fliegen ist vergleichbar mit einem Jungen, der zum ersten Mal mit einem Mädchen die Hand hält.“ Das ist ein ziemlich erstaunlicher Satz, und vor dem inneren Auge steigt sofort das Bild eines schüchternen, errötenden Piloten auf, der zitternd und zögernd nach dem Steuer fasst. Nicht gerade etwas, womit sich Soldaten meines Wissens brüsten. Allerdings klärt der Mann im Nachsatz auf:

„Du musst einfühlsam und nachgiebig sein, aber du darfst ihre Hand auf keinen Fall entkommen lassen.“

Aha. Hätten wir den Satz gerade noch so gerettet, und mit ausreichend viel Machotum gewürzt. Interessanterweise habe ich exakt denselben Satz schon mal gehört, und zwar von einem Kollegen im Büro. Der erklärte immer, man müsse mit einer Computermaus umgehen, wie mit einer Freundin: Einfühlsam und nachgiebig, aber sie nicht entkommen lassen.

Eine Freundin ist also eine Maus, und eine Maus ist wie ein Steuerknüppel. Liebe ist wie Krieg, und Krieg ist wie im Büro.

Hoffen wir einfach inbrünstig, dass es bei all dem nicht zu vorzeitigen, ungewollten… äh… Schnellschüssen kommt.

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