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Des Wodkareise Seele

Wodka HanoiIch bin gefragt worden, über das rechts abgebildete Getränk mal etwas zu schreiben. Ich stelle vor: Wodka Hanoi. Auf dem internationalen Getränkemarkt eher unbekannt. Google liefert auf das Stichwort „Vodka Hanoi“ gerade mal magere 148.000 Treffer, und der Großteil davon sind Blogs oder Reiseberichte, nicht die üblichen Online-Verkaufsseiten, die man bei Spirituosen erwarten würde.

„Vodka Hà Nôi“ findet man hier in fast jedem Laden, auf fast jeder Hochzeit, und ganz prinzipiell immer, wenn es darum geht, sich zuzudröhnen. Allerdings hat er nur milde 29,5 % Alkohol, weniger als 8 Milligramm Aldehyd pro Liter und weniger als 0,03 % Methanol. Na dann, Prost.

Aber das eigentlich entscheidende natürlich: Er wird tatsächlich aus Reis gebrannt. Das würde zwar vor dem in Russland existierenden Wodka-Reinheitsgebot (nur Getreide und Kartoffeln) keinen Bestand haben, besitzt aber zumindest einen gewissen eigenen Charme.

Es gibt den Wodka Hanoi allerdings auch in einer roten Flasche, dann mit Getreide. Die ist mir bislang aber noch nirgendwo aufgefallen. Das Blau wird eindeutig bevorzugt.

Produziert wird das Ganze von Halico (Hanoi Liquor Company), einem ehemaligen Staatsbetrieb (gut, das waren sie hier alle), der mittlerweile eine Aktiengesellschaft ist (was wiederum nicht bedeutet, dass man nicht doch noch irgendwie Staatsbetrieb ist), exakt 478 Mitarbeiter hat, und vor allem nach Japan, Korea und Taiwan exportiert.

Zum Geschmack lässt sich nicht allzuviel sagen, da ich zugegebenermaßen in Deutschland nie Wodka-Trinker war. Und schon gar nicht pur. Man bildet sich ein, den Reis herauszuschmecken – aber auch erst seit man weiß, dass da Reis drin ist.

Ach so, und dass Asiaten keinen Alkohol vertragen, ist ein Gerücht.

2 Responses to Des Wodkareise Seele

  1. m says:

    Hallo, David,
    ich habe lange über den Genitiv in Deiner Überschrift gegrübelt und jetzt frage ich doch einfach mal nach, wie der gemeint ist.
    Und: Warum beißt sich Reis mit dem Reinheitsgebot? Das ist doch auch ein Getreide. Oder gibts da ein Reinheitsgebot, das sich auf Weizen oder Roggen bezieht?

  2. admin says:

    Die Überschrift war ein offensichtlich misslungener Versuch, eine Wodka-Werbung aufzugreifen, die meiner Erinnerung nach hieß „Des Wodkas reine Seele“. Nicht alle akrobatischen Wortverdreher funktionieren, offensichtlich.

    Und … mh. Ich habe bislang Reis nie als Getreide angesehen. Aber das war wohl in der Tat dann noch ein Fehler. ;)

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