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Wohltuende Erfahrungen

Die deutsche Frau, die zwei Wochen in Vietnam an einem Projekt gearbeitet hat, ist hellauf begeistert: Vietnam sei ein ganz reizendes Land, und vor allem: Die Menschen hier seien unglaublich angenehm und gastfreundlich. Als sie sich vor einem drohenden Sturm in einen Laden retten musste, habe die Besitzerin ihr einen Hocker und Grünen Tee angeboten – ganz ohne jeglichen Drang, etwas zu kaufen. Überhaupt werde hier in Vietnam mehr gelächelt und gewunken, als, beispielsweise, in China.

Ich muss ehrlich zugeben, es freut mich sehr, so etwas zu hören. Wer länger in einem Land lebt, der nimmt die Umgebung ja schnell mit anderen Augen wahr. Die Menschen um mich herum sind nicht „unfreundlich“ oder „freundlich“, sondern sie sind einfach. Manche freundlich, andere weniger. Kommt immer darauf an. Gerade von Touristen und ausländischen Gästen allerdings hört man leider oft eher das Gegenteil von dem oben Beschriebenen. Touristen zeigen sich oft erschrocken über rüde Umgangsformen, aufdringliche Straßenhändler oder abzockerische Restaurantbesitzer.

Das hängt freilich auch stark damit zusammen, wo genau diese Touristen sich aufhalten. Touristische Höhepunkte sind in wenigen Ländern besondere Inseln der Seligen, wenn dann noch angeblicher ausländischer Reichtum auf Armut trifft, wird es ganz besonders haarig.

Deswegen: Schön zu hören, dass es auch ganz anders geht. Wohltuend. Es hat auch bei mir einige alte Erinnerungen an Anfangszeiten nach oben gespült, damals als ich noch nicht selbst mobil und von anderen abhängig war: Die Motorradtaxifahrer fand ich von Beginn an überwiegen rüde, gierig und bisweilen unverschämt. Die Mitfahrer im Bus dagegen haben mich sehr häufig in ihrer Freundlichkeit und Wärme überrascht. Es bleibt also dabei: Man muss wissen, wo man sich aufhält. Und was man erwarten kann.

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