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Zwölf Prozent…


Zwölf Prozent Zinsen bietet diese Bank für Jahresgeld an. Das ist schon deutlich weniger, als noch im vergangenen Jahr, wo die Zinsen in schwindelnde Höhen schossen. Selbst für monatlich verfügbare Sparbücher gibt es meistens noch Zinsen von etwa 9 Prozent pro Jahr. (Genau genommen sind 0,75 Prozent pro Monat, akkumulierend.)

Das wären einerseits Traumrenditen für alle Sparer in Europa, allerdings hat die Sache einen Haken. Oder zwei. Der erste: Inflation. Vergangenes Jahr gingen die Konsumgüterpreise in Vietnam um stolze 20 Prozent nach oben. Dieses Jahr sind es vermutlich etwa 8 Prozent. Der zweite Haken: Die Angst vor Geldentwertung. Der vietnamesische Dong ist zwar an den Dollar gekoppelt (und darf nur innerhalb einer sehr, sehr begrenzten Spanne auf- oder abwerten), aber die Mahner munkeln, dass angesichts der wirtschaftlichen Probleme irgendwann die Politik zur großen Geldentwertung ausholen könnte. Vermutet werden bis zu 10 Prozent faule Kredite im System, kritisiert wird die allgemeine Intransparenz.

Nun ist die Inflation allerdings gerade für Vietnamesen, die es sich leisten können, Geld aufs Sparkonto einzuzahlen, weniger drastisch, denn sie betrifft vor allem einfachste Güter wie Benzin und Lebensmittel. Güter, die im Warenkorb der ärmeren Gesellschaft einen hohen Anteil ausmachen, im Warenkorb der Wohlhabenden aber schon deutlich geringer sind. Das Handy aus Japan, das iPad oder das Auto aus den USA sind von vietnamesischer Inflation kaum betroffen. Von einer möglichen Dong-Entwertung wiederum wären sie das umso mehr. Ob die tatsächlich kommt, ist allerdings trotz der düsteren Situation fraglich. Oder anders gesagt: Für 12 Prozent Rendite gehen an deutschen Börsen nicht wenige Anleger gerade wohl größere Risiken ein.

Übrigens: Die Spalte auf dem Foto darunter gilt für die Zinsen in US-Dollar. Dafür gibt es nur magere zwei Prozent pro Jahr. Eine für westliche Sparer deutlich vertrautere Zahl.

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