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Regen im Kreisverkehr

Der Wirbelsturm namens „Mangkhut“ hat Hanoi erreicht. Es ist der sechste Taifun der Saison, und wie immer sind die Auswirkungen auf die Küstenregionen weitaus dramatischer als hier im Landesinneren. An der Küste gibt es, wie bei jedem Wirbelsturm, bereits wieder Tote, evakuierte Landstriche, und Häuserschäden.

In Hanoi gibt es nur seit gestern Regen.

Ich bin jetzt kein Spezialist für Wetterphänomene, aber ich habe das Gefühl, dass man interessanterweise die Kreiselbewegungen des Taifuns regelrecht am Regen ablesen kann. Seit gestern folgt das Wetter in Hanoi demselben Muster: Es fängt an, zu regnen. Es regnet heftiger. Es regnet sehr heftig. Es hört wieder auf. Ein bis zwei Stunden später fängt das Schauspiel von vorne an. Das ist eher ungewöhnlich, bei „normalen“ Gewittern oder Regenstürmen kommt der Regen eher plötzlich und heftig, und hört dann nach ein bis zwei Stunden komplett auf. Oder es regnet halt mal einen halben Tag durch (dann aber meist weniger heftig).

Die Kunst besteht jetzt darin, die Zeit zwischen den Regen-Zyklen abzupassen, um in dieser Zeit trocken von A nach B zu kommen.

Ich bin jetzt zwei Mal grandios darin gescheitert, und beide Male aufgebrochen, kurz bevor der Regen einsetzte. Das bedeutete zwei Mal durch heftigen Wolkenbruch zu fahren. Ziemlich blöd. Irgendwie ist das tückische an der Situation, dass man nach jedem Regenende denkt, nun sei die Sache aber ausgestanden. Obwohl ich gerade lang und breit von Zyklen und Kreisläufen erzählt habe.

PS: Vor zwei Stunden hatte es wieder aufgehört. Die Straßen waren sogar einigermaßen trocken (also: nicht überschwemmt). Ich wollte eigentlich grad nach Hause gehen, in der Gewissheit, dass das mit dem Taifun wohl ausgestanden ist.

Jetzt schüttet es wieder.

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