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Der letzte Countdown

Ich lese in den deutschen Online-Medien, dass die Koalition darüber nachdenkt, Ampeln mit Sekundenzähler in Deutschland einzuführen. Dabei erfahre ich dankenswerterweise auch noch zum ersten Mal, wie die Dinger auf Deutsch, oder sagen wir besser auf Neudeutsch heißen: „Countdown-Ampeln“.

Denn diese Ampeln sind freilich in Vietnam schon längst Standard. Sie stehen zumindest seit ich hier bin überall. Die deutschen Politiker erhoffen sich von den Countdown-Ampeln einen Beitrag zur Verkehrssicherheit. Eine Argumentation, die sich mir nicht ganz erschließt. Zum einen bewegt sich die Zahl der Menschen, die in Deutschland eine rote Ampel missachten nach meiner Beobachtung in etwa auf demselben Niveau der Wahrscheinlichkeit, dass Island die nächste Fußballweltmeisterschaft gewinnt.

Zum anderen kann ich aus eigener Beobachtung vor Ort sagen, dass die Ampeln die Verkehrssicherheit nicht zwangsweise erhöhen, sondern eher dazu führen, dass sich die Zeit für besonders hohe Verkehrsgefährdung ballt und exakter einordnen lässt: Nämlich auf die drei Sekunden vor und nach dem Umschalten von Rot auf Grün (oder umgekehrt). In dieser Zeitspanne gehen nämlich alle, die vor „Rot“ stehen davon aus, dass auf der Querstraße jetzt ebenfalls Rot ist, sie also schon mal losfahren können. Und alle, die gerade Grün hatten, gehen davon aus, dass in den ersten drei Sekunden „Rot“ die Leute auf der Querstraße noch nicht losgefahren sind.

Ein Freund und gelegentlicher Comedy-Schauspieler bezeichnet das als die „Sechs Sekunden des Todes“.

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