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Wohnen im Reihenhaus

Nach dem heutigen Sonntagsspaziergang ist vermutlich eine gute Gelegenheit, ein wenig über das Wohnviertel zu schreiben. Wie ja auch unter FAQ bereits steht: Es ist ein Stück weit vom Zentrum entfernt, man muss vor allem mindestens einmal mit dem Bus umsteigen, das kostet Zeit. Das Viertel selbst ist eines der neuen Wohnviertel, die in den jüngsten Jahren rund um Hanoi entstehen, um der neuen Mittelschicht Platz zu bieten.

Zur Miete wohnen ist in Vietnam relativ unbekannt. Man hat sein eigenes Haus und wohnt mit der ganzen Familie darin. Dementsprechend hoch sind die Häuser. Meist drei bis fünf Stockwerke. Dafür sehr schmal. Das hat wohl zwei Gründe: Erstens, die meisten Vietnamesen wollen eh keine Sonne, davon gibt es das ganze Jahr zu viel. Der zweite Grund liegt angblich darin, dass in früheren Zeiten die Grundstückspreise nach der Fläche zur Straße hin abgerechnet wurden. Also je schmaler, desto billiger. Habe ich irgendwo gelesen.

Das sieht dann so aus, wie auf dem Foto. Es hat was von Reihenhaussiedlung, und auch wieder nicht. Immerhin ist jedes Haus individuell gestaltet. Wobei der innere Aufbau allerdings auch oft erschreckend ähnlich (und damit erschreckend langweilig) ist.

Ruhige StraßeDabei sind die Straßen angenehm ruhig. Man kann hier tatsächlich spazieren, gelegentlich fährt ein Moped vorbei. Es sind sehr viele Fußgänger unterwegs, die vor allem am Wochenende das Spazieren durch ihr Wohnviertel als Sport ansehen. Was allerdings kaum zu benutzen ist, sind die Bürgersteige. Die Bäume sind hier so dämlich direkt in die Mitte gepflanzt und die Pflastersteine teils schlecht in Schuss, dass man nicht nebeneinander dort laufen kann. Stattdessen läuft jeder auf der Straße.
Etwas größere Villa.Einige Bewohner wollten auch ganz besonders kreativ sein und gestalten ihre Häuser in eher europäischem Stil. Oder das, was sie dafür halten. Es gibt hier auch ein Haus mit dänisch-roten Backsteinen, allerdings sind die Zwischenräume viel zu groß. Eine andere Villa imitiert italienische Palazzos inklusive der weißen Statuen. Das geht deshalb, weil die Bewohner gleich mehrere Grundstücksflächen gekauft haben. Auch das gibt es hier. Das fällt aber dann wohl eher unter den Begriff Neureiche.

Wobei auch meine Gastfamilie das Grundstück bereits vor einigen Jahren kaufte, nur um drei Jahre später festzustellen, dass sich der Preis verzehnfacht hat. Mittlerweile ärgert sich hier wohl jeder, dass er nicht einfach auch von Anfang an viel mehr Land gekauft hat. Anscheinend sind wir mittlerweile bei umgerechnet 2000 Euro pro Quadratmeter.

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