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Feiertag

Heute ist Feiertag in Vietnam. Vor 33 Jahren durchbrach ein nordvietnamesischer Panzer die Tore des Präsidentenpalasts von Saigon. Damit war endgültig das Ende des Vietnamkriegs erreicht. Übrigens schneller als selbst von der damaligen nordvietnamesischen Führung gedacht, die war von ihrem schnellen Erfolg der entscheidenden Offensive gegen den Süden wohl selbst etwas überrascht. Südvietnam wiederum war schlichtweg demoralisiert. Die USA waren ja schon zwei Jahre vorher, 1973, abgehauen. Offiziell heißt die Feier hier „Befreiung von Südvietnam“ oder auch „Wiedervereinigung“.

Die Straßen von Hanoi sind in der Tat überraschend leer. Bekanntlich ist das selbst an Feiertagen hier nicht unbedingt automatisch der Fall. Die leere Stadt liegt aber vermutlich weniger daran, dass dieser Feiertag besonders heilig wäre, als an der Tatsache, dass morgen gleich der nächste Feiertag folgt: Der 1. Mai, Tag der Arbeit (hier heißt er „Tag der Arbeiter“). Dann ist schon Freitag, und sehr viele Vietnamesen nutzen den gleich als Brückentag, um insgesamt fünf Tage frei zu haben. Viele Reisebüros haben bereits erklärt, ihre Touren im Umland und ins Ausland seien ausgebucht. Um ein Drittel sollen die Reise-Ausgaben im Vergleich zu 2007 gestiegen sein, weil viele anlässlich des Doppelfeiertags verreisen. Was auch wieder ein Hinweis auf den gestiegenen Wohlstand des Landes ist.

Zum berühmten Panzer, der die Palasttore durchbrach (heute auch ein sehr bekanntes Foto-Motiv), gibt es übrigens noch eine Anekdote. Die Besetzung des Panzers bestand aus vier Männern. Zwei arbeiten heute noch in derselben Firma. Der damalige Panzerkommandant ist dort ein Abteilungsleiter, und der damalige Fahrer ist … Fahrer. Gabelstaplerfahrer.

Manche Dinge ändern sich eben nicht.

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