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Die weibliche Revolution

Geburtstagsfeier eines Freundes an der französischen Botschaft. Am Tisch sitzen 14 Personen, sieben Vietnamesen und sieben Europäer.

Nein, falsch: Sieben Vietnamesinnen und sieben männliche Europäer.

In dieser Anordnung tatsächlich ein wenig auffällig. Dabei ist nicht gemeint, dass es lauter vietnamesisch-europäische Pärchen gewesen wären. Im Gegenteil. Die Mehrzahl war nicht liiert. Auffällig ist, dass in einem internationalen Umfeld, bei internationalen Behörden, Organisationen oder Firmen, die einheimische Belegschaft überwiegend weiblich ist. Grob und verkürzt gesagt: Männer studieren Maschinenbau und IT, Frauen studieren Wirtschaft und Sprachen. Beides bringt sie in die internationalen Firmen. Nicht als Sekretärinnen (das auch), sondern als Projektleiterinnen, Bereichsmanagerinnen oder Finanzbuchhalterinnen.

Das alles ändert freilich erstmal nichts daran, dass die großen Bosse, die entscheidenden Politiker und die mächtigen Führungskräfte überwiegend Männer sind. (Laut Statistik wird zwar die Mehrzahl der börsennotierten Firmen von Frauen geleitet, das ist aber eine leich irreführende Statistik, weil eine ganze Reihe sehr großer und wichtiger (Staats)-Firmen noch gar nicht an der Börse sind.)

Die Frage ist, inwieweit so etwas eine Gesellschaft verändert. Nicht heute, aber vielleicht in zehn, zwanzig Jahren. Wenn Vietnam weiter so erfolgreich in die Welt(wirtschafts)gemeinschaft hineinwächst, dann haben die Frauen auf lange Sicht die besseren Jobchancen. Schon allein, weil sie mehr Erfahrung im Umgang mit ausländischen Partnern haben. Von möglichen Fremdsprachenvorteilen ganz zu schweigen.

Die Interpretation einer Vietnamesin am Tisch war allerdings eine andere: „Vietnamesische Männer kommen einfach nicht gerne mit ins Restaurant feiern. Die sitzen lieber in der Bier-Kneipe.“

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