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Kein Anschluss unter dieser…

100 Millionen Mobilfunkverträge. Das sind 132 Handys auf 100 Einwohner. Ein schneller Blick in Hanois Straßen sagt sofort, dass das keine verwunderliche Zahl ist: Jeder Stadtbewohner, so scheint es, hat ein Mobiltelefon. Mindestens. Manche laufen tatsächlich mit zweien umher. Vietnam sieht sich gerne selbst als elektronisches Hochtechnologieland, zumindest was die Zahl der Nutzer angeht: Höchste Internetnutzerrate in ganz Südostasien. Und höchste Zahl an Mobiltelefonen.

Allerdings hat die Statistik einen Haken, wie jetzt die Telefongesellschaften zugeben mussten: Einige dieser Verträge existieren in Wirklichkeit nämlich gar nicht. Um genau zu sagen: Die Hälfte. 50 Millionen Telefonverträge sind längst „tot“ und werden überhaupt nicht genutzt.

Um das zu verstehen, muss man wissen, dass es bei vielen Anbietern günstiger ist, eine neue SIM-Karte zu kaufen, als eine alte aufzuladen. Wer Geld sparen will, der wechselt also regelmäßig seine Telefonnummer. Oder schmeißt auch gleich noch sein altes Handy weg. Das rückt die Statistik dann gleich etwas in Perspektive: Denn so sehr nicht an der Tatsache zu rütteln ist, dass fast jeder Stadtbewohner ein Handy hat – auf dem Land dürfte die Sache dann doch deutlich anders aussehen. Und 80 Prozent der Vietnamesen leben schließlich noch immer auf dem Land.

Den Vogel schießt dabei die Telefongesellschaft Viettel ab: Sie kommt laut Berechnungen auf nur einen tatsächlich genutzten Anschluss pro sieben verkaufter Verträge. Kein Wunder, dass Viettel laut verkaufter Anschlüsse der „größte“ Mobilfunkbetreiter ist. Bei den Konkurrenten Mobifone oder Vinaphone ist die Rate immerhin noch 1:3 oder 1:4.

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