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Milchwerbung

Ich hatte in einem Eintrag vor einem Jahr mal erwähnt, dass viele vietnamesische Mütter dank aggressiver Werbung von Milch- und Milchpulverfirmen der Meinung sind, Milchpulver sei deutlich gesünder, als Muttermilch. Meine Schlussfolgerung war damals, dass eine solche etwas verquere Sicht der Dinge auch kein Wunder ist, schließlich gibt es keine Werbung für Muttermilch.

Ich habe mich geirrt.

Es gibt tatsächlich Werbung für Muttermilch. Vergangene Woche ist sie mir in einer kommunalen Krankenstation über den Weg gelaufen (beziehungsweise, sie hing an der Wand; gelaufen bin ich). Kommunale Krankenstationen sind in etwa das, was in Deutschland der Landarzt wäre. Da es privat niedergelassene Ärzte kaum gibt, gehen die Patienten in kommunale, städtische oder auf Provinzebene eingerichtete Kliniken. Die Werbung hing also an einem Ort, an dem jeder vorbei muss, der in dieser Region zum Arzt möchte.

Auf dem ersten Bild erklärt ein Baby einem anderen Baby, dass sie beide kein Wasser trinken müssen, weil Muttermilch genug Wasser enthalte. Das andere Baby schaut angemessen interessiert. Auf dem zweiten Bild erklärt ein anderes Baby seiner stillenden Mutter, dass Muttermilch für die ersten 6 Monate des Lebens alle wichtigen Nährstoffe enthält (die dann in bunten Blasen um den Kopf herumschwirren). Vieles, was mir bislang an Plakat- und Fernsehwerbung begegnet ist, fand ich ehrlich gesagt etwas dröge und bieder, aber ich muss ehrlich zugeben, die beiden Plakate finde ich doch ganz amüsant.

Bleibt zu hoffen, dass die Mütter das genauso sehen. Außerdem war ich beruflich in den vergangenen Wochen in sehr, sehr vielen Krankenstationen, gesehen habe ich die Plakate leider nur in einer einzigen.

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