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Werbung

Dieser Blog hatte bislang keine Werbung, und das soll eigentlich auch so bleiben. (Obwohl man sich offengestanden als Blogger schon manchmal so seine Gedanken macht, ob es nicht irgendwie möglich sein könnte, von den Lesern ein paar kleine lausige Cent einzusammeln.)

Es gibt aber seit dieser Woche eine Ausnahme.

In der rechten Spalte ist nun Werbung. Genauer gesagt: Werbung für meine eigenen Bücher. Das muss gestattet sein. Dem Reise- und Alltagskulturband „Vietnam 151“ ist seit diesem Herbst ein weiterer hinzu gekommen: Der „Fettnäpfchenführer Vietnam“.

fnf

Auch dieses Buch ist im conbook-Verlag erschienen, genauer gesagt natürlich: Nach meinem ersten Buch hatte uns der conbook-Verlag angesprochen, ob wir etwas für die erfolgreichste Buchreihe des Verlags schreiben wollten, eben die Reihe „Fettnäpfchenführer„. Ich spreche im Plural, weil ich das Buch zusammen mit meiner guten Freundin aus Hanoi, Anemi Wick, geschrieben habe.

Während sich „151 Vietnam“ darauf konzentriert hat, in Wort und Bild kleine Geschichten, Anekdoten, Besonderheiten oder auch historische Kuriositäten zu präsentieren, und dabei sowohl das „erklärende große Ganze“ als auch die „skurrile Kleinigkeit“ im Blick zu haben, ist der „Fettnäpfchenführer Vietnam“ noch stärker auf Service-Charakter gedreht.

Das Konzept der Reihe „Fettnäpfchenführer“ liegt darin, dass in 30-50 Kapiteln eine oder mehrere Figuren in fiktionalen Texten in einem fremden Land kuriose Sachen erleben, in Fettnäpfchen treten oder vor interkulturellen Entscheidungen stehen. Im Hintergrundteil wird die Sache aufgeklärt.

Da sowohl ich als auch Anemi Wick Journalisten sind, fiel es uns beiden einfacher, etwas weniger „fiktional“ als beschreibend zu arbeiten, und so fußen die Episoden alle sehr stark auf persönlichen Erlebnissen oder Erzählungen von Freunden in Vietnam. Natürlich wurde dabei an vielen Stellen auch gerafft, zurecht gerückt oder anderweitig erzählerisch passend gemacht. Uns war es aber sehr wichtig, dass die Protagonisten glaubwürdig sind – und hoffentlich auch ein wenig liebenswürdig, schließlich steckt von uns beiden viel darin. (Über beide Geschlechter verteilt, übrigens. Auch wenn zufälligerweise ein Mann und eine Frau über einen Mann und eine Frau schreiben, bedeutet das nicht, dass die beiden jeweils deckungsgleich wären. Stattdessen bildet „Florian“ uns als Touristen ab, als Neuankömmlinge oder als Reisende unterwegs in neuen Situationen, und „Nina“ die in Vietnam Lebende, die naturgemäß mit völlig anderen Problemen zu kämpfen hat – Handwerkern zum Beispiel).

Herausgekommen ist ein Buch, das einerseits einen schildernd-schillernden Eindruck von Vietnam bieten soll, und andererseits auch haufenweise Stoff als Hintergrund.

Der für mich spannende Unterschied zu „Vietnam 151“ war dabei, dass der Hintergrundteil im Fettnäpfchenführer eine noch tiefgründigere Recherche erforderte. Während es bei „Vietnam 151“ vor allem darum ging, die passende Geschichte oder Anekdote zu finden, sie zu prüfen, sie abzuwägen, ihren Wahrheits- und Aussagegehalt abzuklopfen und zu hinterfragen, ging es beim Fettnäpfchenführer noch stärker um die Frage: Warum?

Ja, warum eigentlich? Warum „sind Vietnamesen so und so“? Und: Sind sie überhaupt tatsächlich so und so? Wer kulturelle Unterschiede und interkulturelle Fallen beschreiben will – wie viel Verallgemeinerung darf der sich erlauben, ja, ist vielleicht sogar vonnöten? Und wie tief kann man einer Frage überhaupt auf den Grund gehen? Die Antwort ist: Teilweise sehr tief. Wir haben mit einigen Fragen und Nachfragen vor allem unsere vietnamesischen Bekannten regelrecht genervt. Die Antwort ist aber auch: Teilweise gar nicht. Manches lässt sich nicht „ergründen“ (oder nur unter Gefahr, in die Küchenpsychologie und die Verhaltensgenetik abzurutschen) – und dann sollte man es aus unserer Sicht auch nicht tun.

Herausgekommen sind nun jedenfalls diese beiden Bücher, die dasselbe Land beschreiben, aber unterschiedlich genug sind, dass sie hoffentlich beide zum Lesen einladen.

Und, ich mache hier hochoffiziell Werbung. Wer die Bücher kaufen möchte, kann das gerne über den folgenden Link tun. Das bedeutet, ich gestehe es, ein paar Cent mehr für mich:



Viel Spaß beim Lesen!

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