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Zischende Deutsche

Ich gebe seit Neuestem auch Konversationskurse für Deutsch-Studenten. Das klingt sehr ausgefallen, bedeutet aber nur, dass ich mit einer kleinen Gruppe von vier Studenten, die Deutsch lernen, drei Stunden rede. Und sie haben es verdammt bitter nötig, zu reden, denn ihr gesprochenes Deutsch ist ziemlich miserabel.

Nachdem man sich selbst durch fallende, steigende, gebrochene und schwingende Vokaltöne gekämpft hat, ist es fast angenehm, festzustellen, dass auch das Deutsche in der Aussprache so seine Tücken hat. Für die Vietnamesen sind es vor allem die Zisch-Laute. Es gibt hier kein „ch“ und kein „sch“ und natürlich erst recht kein weiches „ch“ oder ein kehliges „ch“. (Was ja eigentlich auch ziemlich fies ist, dass wir da noch nicht mal einen schriftlichen Unterschied haben.)

Vietnamesen sprechen also alles „ss“ aus. Statt „ich möchte“ sagen sie „ich müsste“. Sie kennen zwar eine Art „ö“, aber es ist so eine ö-ü-Mischform.

Ein Satz wie „Zischende Deutsche sprechen ein bisschen wie zwitschernde Krachmacher“ wäre also eine ziemlich fiese Aufgabe.

Aber… wo ich es gerade so schreibe. Gleich mal nächste Woche ausprobieren.

One Response to Zischende Deutsche

  1. Thu says:

    Bei der Geschichte fällt mir ein Minisprachkurs mit meinen deutschen Mitreisenden (ich komme gerade von einem Vietnamurlaub wieder) ein: Deutsche haben enorme Schwierigkeiten mit der Intonation von Wörtern und dem o.g. ö-ü-Sound. So haben wir also die Unterschiede von „neu“ (moi) und „zehn“ (muoi), „Nase“ (mui), „Mücke“ (muoi) und „Salz“ (muoi) geübt, was zu der Aufgabe führte, den Satz „Zehn Mücken stachen mich auf meiner neuen salzigen Nase.“ aufzusagen.

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